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Zahnlexikon von A-Z
Implantat (siehe Implantologie) Künstliche, in den Kieferknochen eingesetzte Zahnwurzel aus körperverträglichem Metall (in der Regel aus Reintitan, Keramik oder Bioglas). Das Zahnimplantat wird direkt in den Kieferknochen eingebracht. Als künstliche Zahnwurzel kommt das Implantat der Natur eindeutig am nächsten und ist zahnmedizinisch häufig die beste Lösung. Nach der Einheilzeit wird der Zahnersatz in Form einer Krone, Brücke oder Prothese auf dem Implantat befestigt. Die Erfolgsrate liegt heute bei über 90 %. Nach 10 Jahren sind von 10 Implantaten noch 9 funktionsfähig.
Implantation (siehe Implantologie) Die vorbereitende Phase des chirurgischen Eingriffs beginnt mit der Beurteilung der Mundsituation. Es werden Röntgenbilder zur Planung des Eingriffs und zur Positionsbestimmung angefertigt. Das Einpflanzen der künstlichen Zahnwurzel wird in der Regel in einem ambulanten Eingriff bei örtlicher Betäubung durchgeführt. Die Dauer der Implantation beträgt je nach Anzahl der zu setzenden Implantate zwischen 30 und 100 Minuten. Der eigentliche Einheilungsprozess beansprucht je nach Situation 3 bis 6 Monate. Nachdem das Implantat mit dem Kieferknochen verwachsen ist, kann der Zahnersatz eingegliedert werden.
Individualprophylaxe (siehe Ästhetische Zahnmedizin) Die regelmäßige zahnmedizinische Prophylaxe fördert die Mundgesundheit. Viele Erkrankungen im oralen Bereich lassen sich vermeiden, wenn die Individualprophylaxe als vorbeugende Maßnahme in regelmäßigen Abständen durchgeführt wird. Neben der professionellen Zahnreinigung – Beseitigung von bakteriellen Belegen und Zahnstein, glätten und fluoridieren der Zähne – werden für die effektive Zahnpflege zu Hause eine gute Putztechnik trainiert, auf kritische Stellen verwiesen sowie die Anwendung von Zahnseide geübt.
Inlay (siehe Ästhetische Zahnmedizin) Inlays (Einlagefüllungen) sind passgenaue Werkstücke, die von einem Zahntechniker nach einem Abdruck des Zahnarztes angefertigt werden. Als Füllungsmaterial wird Gold oder Keramik verwendet. Das Inlay wird in den beschliffenen Zahn eingeklebt.
Inlaybrücke (siehe Prothetik) Zu den Sonderformen zahnärztlicher Versorgung gehören Inlaybrücken. Sie werden gefertigt, wenn nur ein Zahn fehlt und das Restgebiss kariesfrei ist. Der Vorteil ist, es muss nicht viel von den Pfeilerzähnen, die der Brücke halt geben, abgeschliffen werden.
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