Startseite ZIB Zahnmedizin Implantologie Bochumer Arbeitskreis
Arbeitskreis Bochumer Zahnärzte und Implantologen
ZIB · Zahnmedizin Implantologie
Bochumer Arbeitskreis

Zahnärzte Implantologen Bochum

Das ganze Spektrum der Zahnmedizin

 Zahnarzt Implantologe Bochum

Home

Wir über unsZIB TeamINFO-VeranstaltungenKontakt / Impressum

Moderne Zahnmedizin Bochum 

ZIB-Spezialisten:

Dr. Jana Anastase

Definition

Unter Kieferorthopädie (KFO) versteht man Korrektur von Zahn- und/oder Kieferfehlstellungen, meistens mittels einer herausnehmbaren oder festsitzenden Zahnspange.

Wer kann eine Zahnspange machen?

Die KFO-Behandlung darf jeder Zahnarzt durchführen.
Spezialisiert auf kieferorthopädische Behandlungen sind beispielsweise Fachzahnärzte für Kieferorthopädie oder Zahnärzte mit Tätigkeitsschwerpunkt Kieferorthopädie, die ausschließlich kieferorthopädisch tätig sind. Sinnvoll ist zudem der regelmäßige Besuch von Fortbildungen zur Information über den aktuellen Stand der modernen KFO.

Wer braucht eine Zahnspange?

Kinder und Erwachsene können eine Zahnspange brauchen.
Wenn die Zähne eng und verschachtelt stehen ist die richtige Zahnpflege stark erschwert oder gar unmöglich, was mit der Zeit zu Karies- und Parodontoseerkrankung führen kann.
Bei Zahnfehlstellungen ist außerdem die Kaufähigkeit beeinträchtigt und die Zähne werden überlastet, was eine vorzeitige Abnutzung der Zähne zur Folge hat.
Das Zusammenspiel der Kaumuskeln und Kiefergelenke kann soweit gestört sein, dass Beschwerden in den Kiefergelenken und undefinierbare Muskelverspannungen auftreten können.

Ganzheitliche Herangehensweise

Die Zahnfehlstellung hängt stark ab vom Gleichgewicht zwischen der Funktion von Zunge, Lippen und Wangen sowie des gesamten Halteapparates. Damit die Korrektur schneller, natürlicher und sicherer verläuft und auch nach dem Abschluss der Behandlung stabil bleibt, ist das Regulieren der Muskelfunktion von entscheidender Bedeutung. Hier kann die enge Zusammenarbeit mit benachbarten Fachrichtungen wie Kinderärzten, HNO-Ärzten, Logopäden, Orthopäden, Physiotherapeuten, Ostheopathen und anderen die Behandlung deutlich verbessern.

Frühbehandlungen (Kinder zw. 3 und
10 Jahren)

Schnuller- und Daumenlutschen, Babybecher und offene Mundhaltung sowie vorzeitiger Verlust von Milchzähnen tragen über die Jahre zu falscher Zungenlage beim Sprechen und Schlucken und schwach entwickelten Gesichtsmuskeln bei. Die daraus resultierenden Fehlstellungen können meistens mit herausnehmbaren Funktionsspangen wirkungsvoll behandelt werden. Damit wird das gesunde Wachstum unterstützt und das Tragen einer Zahnspange zum späteren Zeitpunkt oft nicht mehr nötig sein oder stark verkürzt werden.

Jugendlichen-
behandlungen
(zw. 10 und 18 Jahren)

Im Alter um das 10. Lebensjahr beginnt der Wechsel der Seitenzähne. Zu diesem Zeitpunkt kann eine Korrektur am wirkungsvollsten einsetzen, damit die „neuen“ Zähne die richtige Stellung im Kiefer finden können. Je nach Notwendigkeit kommen hier lose sowie festsitzende Spangen (Brackets) zum Einsatz, klassisch aus Metall oder auch unauffällige Ästhetik- und sanfte High-Tech-Brackets

Ziehen bleibender Zähne?

Bei sehr wenig Platz und schmalem Kiefer kann in den meisten Fällen mit Hilfe von modernen Brackets mit speziellem Verschlussmechanismus (selbstligierende) und dazugehörenden superelastischen Bögen durch eine sanfte Erweiterung des Kiefers das Ziehen von Zähnen vermieden und ein schöneres Behandlungsergebnis erzielt werden.

Erwachsenen-
behandlungen

Solange die Zähne noch relativ gut im Knochen stehen, ist die Zahnstellungskorrektur in jedem Alter möglich. Die Akzeptanz von Erwachsenen mit Zahnspangen steigt von Tag zu Tag und zeugt von einem Gesundheits- und Ästhetikbewusstsein der Personen, die sie tragen.

Ästhetikbrackets

Mit den transparenten glaskeramischen Brackets ist eine effektive und unauffällige Korrektur der Zahnstellung gewährleistet.

Lingualtechnik

Eine von außen völlig unsichtbare feste Zahnspange, die auch eine umfangreichere Zahnbewegung möglich macht, ohne dass die Umgebung von Ihrer Zahnkorrektur etwas mitbekommen muss.

Transparente Schienen

Mit durchsichtigen herausnehmbaren Zahnschienen werden die Zähne ohne Brackets und Drähte mit gezieltem und kontrolliertem Druck bewegt. Meistens eignet sich die Schienenbehandlung bei etwas kleineren Korrekturen.

Wie lange dauert eine KFO-
Behandlung?

In der Regel zwischen 6 Monaten und 2,5 Jahren, je nach Ausmaß der ursprünglichen Zahnfehlstellung.

Stabilisierung der Zahnstellung

Damit die Zähne nach einer erfolgreichen Behandlung nicht wieder in die alte Stellung zurückwandern können, ist eine Stabilisierung der Zähne sehr wichtig. Hier werden herausnehmbare Haltespangen, transparente Schienen und/oder Dauerretainer eingesetzt.

Unsichtbarer Dauerretainer

An der Hinterfläche der Schneidezähne im Unter- und Oberkiefer angebrachte Haltedrähtchen, die langfristig über mehrere Jahre ein schönes Ergebnis der Behandlung sichern. Sie sind für die Zähne völlig unschädlich und stören weder beim Essen und noch beim Sprechen.